Von der Schweinezucht zur Gülleverwertung

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Die Schülerinnen und Schüler der landwirtschaftlichen Unterstufen haben im Rahmen einer eintägigen Klassenfahrt verschiedene Stationen zur Schweinezucht, -haltung und Energiegewinnung aus Gülle besucht. ...

Start war bei der Genossenschaft zur Förderung der Schweinehaltung eG (GFS) in Ascheberg. Hier konnten nicht nur die verschiedenen Zuchtlinien und Rassen der Eber verglichen werden, sondern es wurde den SchülerInnen auch ein tiefgehender Einblick in die Spermagewinnung und -behandlung ermöglicht. "Ohne die hier durchgezogene Sorgsamkeit und Hygiene wäre die Qualität des Spermas, das in unseren Betrieben eingesetzt wird, nur halb so gut!", stellte ein Schüler nach dem Besuch fest. Die Produkte dieser Züchtungen wurden im Anschluss begutachtet.

Im Betrieb Schulze Heil wurde ein Offenstall für Mastschweine besichtigt. Für diesen Stalltyp ist charakteristisch, dass es eine weitgenhend ungedämmte Gebäudehülle ohne Heizung oder Lüftungsanlagen gibt. Die Tiere haben einen Zugang nach außen, den sie auch gerne nutzen. Laut Betriebsleiter Elmar Schulze Heil sind die Schweine Sommers wie Winters immer draußen anzutreffen. Auf Fragen der SchülerInnen nach Krankheitsanfälligkeit und Betriebswirtschaftlichkeit konnte er nur die Vorzüge dieses Systems loben, sah hier keine Nachteile und würde diesen Stall jederzeit wieder bauen.

Zum Abschluss der Klassenfahrt wurde beim Bioenergiepark in Saerbeck Halt gemacht, um Informationen über die Themen regenerative Energien, Nachhaltigkeit und Abfallentsorgung zu sammeln. Insbesondere die Biogasanlage, die auch teilweise mit Gülle betrieben wird, war hierbei von großem Interesse für die SchülerInnen. Herr Uhlenbrock vom Betriebshilfsdienst Steinfurt-Bentheim erläuterte hier auch den Wandel des Munitionsdepots zum Bioenergiepark.

(W. Everwand)







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