Studienfahrt der FOS 12A nach Hamburg vom 16.-19.01.2018

Drucken

                                                 

Die Studienfahrt begann recht stressfrei mit der DB am Dienstagmorgen. ...

Nachdem wir am späten Vormittag unser Quartier bezogen und uns mit der U-Bahn ein wenig vertraut gemacht hatten, schauten wir uns Hamburg von der Wasserseite an. Die Hafenrundfahrt und die anschließende Besichtigung der Elbphilharmonie waren auch bei dem kalten Wetter ein besonderes Erlebnis. Am Abend dieses ersten Tages unternahmen wir einen Spaziergang mit sachkundiger Führung durch St. Pauli. Kiez, - so wird der Stadtteil auch genannt, - ist bekannt dafür, dass da immer etwas los ist. Abends kommen die Menschen dorthin um zu feiern, tagsüber um in den Büros zu arbeiten. St. Pauli ist mittlerweile eine der teuersten Stadtteile Hamburgs. Außerdem ist St. Pauli für seine Prostitution bekannt. Die Reeperbahn ist der Party-Ort schlechthin mit unzähligen Kneipen und Bars.

Am zweiten Tag fuhren wir zur KZ-Gedenkstätte Neuengamme, sie erinntert an die über 100.000 Menschen, die von 1938 bis 1945 Häftlinge des Konzentrationslagers und seiner Außenlager waren. Das Areal der Gedenkstätte umfasst heute eine Größe von 57 ha mit 17 erhaltenen Gebäuden des ehemaligen Konzentrationslagers. Neuengamme dient heute als Gedenk- und Lernort, der die Erinnerung an die Opfer des NS-Terrors bewahrt und vielfälitge Möglichkeiten der Beschäftigung mit den Ursachen und Folgen der NS-Herrschaft bietet. Besonders beeindruckend waren die Berichte von Inhaftierten, die unter harten Bedingungen dort leben mussten. So wurde u.a. von einem aus der Ukraine stammenden Mann berichtet, der in jungen Jahren an die deutsch-französische Grenze verschleppt wurde. Wegen der schlechten Lebensbedingungen war er mit dem Zug nach Polen geflüchtet und wurde dort nach zwei Tagen bei der Suche nach etwas Essbarem entdeckt. Daraufhin kam er nach Neuengamme ins Arbeitslager und musste unter harten Lebensbedingungen (Peitschenhieben!) arbeiten. Nach Ende des Krieges wurde das Lager von den Briten befreit und der Mann konnte in die Ukraine zurückkehren. Während dieser Zeit kamen in Neuengamme etwa 50 % der Inhaftierten ums Leben.

Am frühen Morgen des dritten Tages fuhren wir mit einem Privatbus durch starkes Schneetreiben nach Buxtehude zu den Werkshallen der Fa. Herbert Dammann GmbH. Dort bekamen wir eine sehr eindrucksvolle und informative Werksführung, wobei uns die Bauweise der neuen Modelle der Pflanzenschutzspritzen vorgestellt wurde. Nach dieser Besichtigung ging es weiter bei starkem Schneeschauer zu der Baumschule Lorenz von Ehren. Diese Baumschule umfasst eine Gesamtanbaufläche von 550 ha, die auf unterschiedlichen Quartieren verteilt ist. Besonders interessant war hierbei der Hauptauftragssektor, welcher in der Produktion von Großbäumen und deren Verpflanzung besteht. Nach einer umfassenden Power-Point-Präsentation konnten wir uns viele der Anbauflächen bei der Busfahrt ansehen. Am Abend besuchten wir das St. Pauli Musical "Heiße Ecke" im Schmidts Tivoli und erlebten lustige Insights vom Hamburger Leben.

Am Freitagmorgen war die Rückreise mit der DB angesagt. Doch wegen des Unwetters in Hamburg, Niedersachsen und NRW mussten wir Umwege fahren, um nach Münster zu kommen. So erreichten wir schließlich gegen 14.00 Uhr (also nach nur zweistündiger Verspätung!) unseren Schulort über Hannover und Bielefeld.

(Schülerinnen und Schüler der FO 12A)




poker joomla templateeverest poker bonus
By Joomla 1.6 Templates and Simple WP Themes