Gärtner-Auszubildende besuchen das Kompostwerk der awm in Münster-Coerde

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Erstellt am Montag, 04. Juni 2012


Nach heißer Diskussion im Unterricht über...

... den Torfeinsatz als Substrat erkundeten die angehenden Gärtner der Unterstufe des WEvKB mögliche Alternativen im Kompostwerk der Abfallwirtschaftsbestriebe awm der Stadt Münster. Wie gütegesicherter Kompost in der offenen Mietenkompostierung entsteht, erklärte den Auszubildenden der technische Leiter Christian Heitmann. „Hier wird nur mit Sauerstoff, Wasser und Bakterien gearbeitet, wir setzen keine Regenwürmer ein“, führte er weiter aus. Der Kompost wird verstärkt durch Garten- und Landschaftsbauer und Landwirte zur Bodenverbesserung nachgefragt. Längst dient die Grüngutgewinnung allerdings nicht mehr allein als Zusatzstoff für Gärtnersubstrate: In der Bioabfallverwertungsanlage auf demselben Gelände wird ähnlich wie in Biogasanlagen Methan erzeugt, das in einem Gasmotor (Blockheizkraftwerk) zu Strom und Wärme umgewandelt wird. „Mit Kompost wird in unseren Ausbildungsbetrieben auch gearbeitet, aber wie der hergestellt und wofür er tatsächlich eingesetzt wird, wollen wir uns nun erst einmal genauer ansehen“, sind sich zwei der Baumschüler einig.


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