Verabschiedung von Renate Hartmann und Wolfgang Grafe

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Erstellt am Donnerstag, 05. Juli 2012


In einem netten informellen, aber trotzdem feierlichen Rahmen begrüßte der Schulleiter, Matthias C. Berger, alle Gäste...

... zur Verabschiedung der Schulsektretärin, Frau Renate Hartmann, und Herrn Studiendirektor Wolfgang Grafe in die Freistellungsphase der Altersteilzeit mit einem Zitat von Wilhelm Busch: "Meistens hat, wenn zwei sich scheiden, einer etwas mehr zu leiden.". Und er fragte sich, wer das denn wohl sein würde: Die Schule, weil sie auf zwei erfahrene Kollegen verzichten müsse oder die beiden Kollegen selbst, weil sie nun ohne das gewohnte Arbeitsumfeld auskommen müssten. Diese Frage erscheint berechtigt und tatsächlich schwierig zu beantworten.
Mit Renate Hartmann verlässt das WEvKB ein Stück Schulgeschichte, war sie doch seit 1972, also seit über 40 Jahren als Sekretärin dort tätig. Niemand im aktiven Kollegium ist/war länger an dieser Schule als Renate Hartmann, die "gute Seele", deren Herzlichkeit, Verständnis und Humor, aber auch deren organisatorisches Talent das Schulleben so sehr bereicherte.
Auch Wolfgang Grafe kann auf eine lange Tätigkeit am WEvKB zurückblicken. Nach dem Studium der Mathematik und Physik trat er 1985 seinen Dienst am WEvKB an und erweiterte dort sein Fachwissen um den Bereich der Fahrzeugtechnik. Seit 1991 war er zudem Fachleiter am Studienseminar Münster für das Fach Mathematik. Als "pädagogische Liebe" bezeichnete der Schulleiter die Art von Wolfgang Grafe, der seinen Schülerinnen und Schülern immer mit besonderer Offenheit zugewandt war. Selbst Christina Schulze Föcking, heute Mitglied des Landtages NRW, erinnere sich gerne und mit leuchtenden Augen an ihren alten Lehrer, der es geschafft habe, auch ihr Mathe beizubringen, verriet der Schulleiter, der die ehemalige Schülerin des WEvKB vor kurzem traf.
Wolfgang Grafe, ein humorvoller Mensch - immer ein verschmitztes Lächeln mit einem provokanten Spruch auf den Lippen - verabschiedete sich von seinen Kollegen deshalb auch mit einem leicht veränderten Zitat von Vittorio de Sica: "Lehrerkunst ist nicht zuletzt die Fähigkeit, auf etwas Überflüssiges zu verzichten, um etwas Notwendiges zu leisten."
RÜT




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