"Wir verreisen nach Bonn"

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Erstellt am Donnerstag, 07. März 2013

In freudiger Erwartung machten sich vom 07. auf den 08. März 2013 insgesamt 48 aktive und neun pensionierte Kolleginnen und Kollegen des WEvKB auf eine „Reise nach Bonn“ ...

... die von der Abteilung Agrarwirtschaft ausgearbeitet wurde.

Los ging es am Donnerstag um 12.30 Uhr nach Unterrichtsende vom Parkplatz Ost mit einem nagelneuen Bus des Reisedienstes Husmann in Neuenkirchen, der von dem dafür allseits bestaunten Kollegen Karl Heidler aus der Abteilung Fahrzeugtechnik gesteuert wurde. Erster Anlaufpunkt war um 16 Uhr das Haus der Geschichte in Bonn, in der eine kompetente Führung über 1,5 Stunden die interessierten Kolleginnen und Kollegen über die jüngste Vergangenheit Deutschlands vom Ende des Zweiten Weltkrieges bis zur Gegenwart informierte. Viele Kolleginnen und Kollegen waren sich einig, dass das Haus der Geschichte ebenfalls ein beeindruckendes Ziel für Klassenfahrten mit Schülerinnen und Schülern sein könnte.

Um 18 Uhr erfolgte der Check-In im Gustav-Stresemann-Institut e.V. in Bonn. In gemütlichen 1- und 2-Bett-Zimmern konnte man sich zunächst erfrischen, bevor ein reichhaltiges Buffet zum Abendessen auf die Gruppe wartete. Der Tag klang bei interessanten Gesprächen und mit schöner Musik aus.

Am nächsten Morgen hatte die Gruppe Gelegenheit, sich bei einem reichhaltigen Frühstücksbuffet zu stärken und dann, mit einem Lunchpaket bepackt, den kommenden Tag anzugehen. Um 9 Uhr erreichten wir den Parkplatz unterhalb des Drachenfelsens und liefen von dort zur nahe gelegenen Talstation. Gespannt setzten sich viele Kolleginnen und Kollegen in die älteste Zahnradbahn Deutschlands, um sich auf das 321 m ü NN gelegene Plateau transportieren zu lassen. Einige Kolleginnen und Kollegen nahmen sich die Gelegenheit, den Fels zu Fuß und über den alten Eselsweg zu erklimmen. Belohnt wurden alle mit einem herrlichen Rundblick über das Siebengebirge und den Rhein. Glücklicherweise spielte auch das Wetter mit! Um 11.45 ging es dann wieder wahlweise talabwärts, um alsbald die Fahrt nach Garzweiler anzutreten.

In Garzweiler erwartete uns um 14 Uhr zunächst eine Einführung in den Braunkohletagebau um den Ort Garzweiler im dortigen Infocenter des Betreibers RWE. In diesem Infocenter war ein Modell des Tagebaus aufgebaut, anhand dessen ein ehemaliger Beschäftigter im Ruhestand für unsere vielfältigen Fragen ausgesprochen kompetent zur Verfügung stand. Danach ging es mit dem ehemaligen Mitarbeiter und dem Bus direkt in den riesigen Tagebaubetrieb hinein. Beeindruckend waren insbesondere die Informationen über die Umsiedlung von vielen Gemeinden und die Bedeutung für deren Einwohner. Zudem die vielfältigen Konsequenzen, die sich aus der notwendigen Absenkung des Grundwasserspiegels ergeben haben. Sehen und erspüren konnte man während der Tour durch das Abbaugebiet die riesigen Ausmaße des Tagebaus (alleine 48 km² für Garzweiler II). Und nicht zuletzt waren die Informationen für die Zukunft dieser Fläche und deren Nachfolgenutzung sehr interessant!

In der Gesamtbetrachtung war diese „Reise nach Bonn“ sehr beeindruckend: Neben einem Rückblick in die Geschichte der Bundesrepublik Deutschland und einem Ausblick auf die Natur um den Drachenfels im Siebengebirge überzeugte auch der Einblick in das wirtschaftliche/technische Geschehen im Raum Garzweiler. Dieses alles wurde durch den Einsatz vieler Kolleginnen und Kollegen ermöglicht, deren kleiner Teil diese Reise zum einen ausgesprochen gut durchdacht und geplant und deren großer Teil einen beweglichen Ferientag dafür investiert hat.

(Birgit Rütten)








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