"Licht ins Dunkle" - Über die Geschichte der Firma Topf & Söhne, Ofenbauer von Auschwitz

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Erstellt am Mittwoch, 26. November 2014

"Licht ins Dunkle" brachte Ende November Herr Hartmut Topf, Nachfahre der Firma Topf & Söhne, als er den Auszubis im Bereich Karosseriebau sowie den Gärtner-Azubis über die dunkle Vergangenheit der Firma während der Nazizeit referierte.  ...

Denn das Familienunternehmen Topf & Söhne lieferte während des zweiten Weltkrieges u.a. Verbrennungsanlgen für das Konzentrationslager Auschwitz. Herr Topf sieht sich zeitlebens in der Pflicht, Licht in diese dunkle Firmen- und Familiengeschichte zu bringen, obwohl er selbst diese Zeit nur als Kind erlebt hat. Herr Topf konnte auf Grund seiner genauen Quellenkenntnis sehr anschaulich und verständlich berichten. Zwar machte die Fertigung der Verbrennungsanlagen für Auschwitz nur 2 % des Firmenumsatzes aus. Wozu diese Anlagen aber genau eingesetzt wurden, war den Mitarbeitern bekannt. Leitende Ingenieure arbeiteten auch nicht nur nach Anweisung und Bestellung, sondern entwickelten aus eigenem Antrieb technische Ideen, den Effizienzgrad der Verbrennung von menschlichen Körpern zu steigern.

Herr Topf stand auch für unsere Fragen bereit und konnte vermitteln, dass auch ganz normale Menschen als Arbeitnehmer oder Arbeitgeber in Unternehmen Verantwortung für das tragen, was sie tun.

Für mehr Infos siehe auch: www.topfundsoehne.de

(Text: Schülerinnen und Schüler der Klassen)


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